Grigorios Aggelidis

Pressemitteilung

Zur dpa-Meldungen „Kinderärzte für schnelle Schulöffnungen - «Triage in Psychiatrien»“, äußert sich der familienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Grigorios Aggelidis wie folgt:

„Ich unterstütze die Forderung der Kinder- und Jugendärzte, Schulen und Kitas so schnell wie möglich wieder zu öffnen und Kindern und Jugendlichen ein normales Sozialleben und eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Das wir inzwischen in Kinder- und Jugendpsychiatrien eine Triage haben, bei der praktisch ‚nur‘ noch aufgenommen wird, wer suizidgefährdet ist, ist alarmierend. Wir müssen Kinder und Jugendliche und deren Gesundheit mehr in den Fokus rücken. Sie leiden besonders unter der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen.

Gestern haben die Gesundheitsminister von Bund und Länder beschlossen, die Priorisierung bei den Corona-Impfungen ab dem 7. Juni 2021 aufzuheben und damit jedem ab 16 Jahren zu ermöglichen, sich impfen zu lassen. Der Blick der impfenden Ärzte und der Impfzentren sollte dann vermehrt auf die Familien fallen, die mehr in den Vordergrund unserer Bemühungen rücken müssen. Daher schlagen wir vor, Eltern ab dem 7. Juni bevorzugt zum Impfen einzuladen und damit einen Schutzwall um Kinder unter 16 Jahren zu errichten, bis diese auch geimpft werden können.“

Grigorios Aggelidis ergänzt:

„Dieser Schutzwall ist momentan zusammen mit Corona-Schnelltests auch die beste Lösung, um Kindern und Jugendlichen wieder einen regelmäßigen Besuch in der Schule und im Kindergarten zu ermöglichen. Mittlerweile gibt es auch digitale Testangebote, bei denen sich die Eltern und Kinder online durch geschultes Personal innerhalb einer Stunde zu Hause am Frühstückstisch vor der Schule zertifizieren lassen können. Diese Tests sind durch das RKI anerkannt und für Kinder ab dem Grundschulalter möglich. Für Schulen wäre das eine zusätzliche Entlastung und die Öffnungen könnten erleichtert werden.“