Grigorios Aggelidis

Pressemitteilung

Zu den Meldungen „Impfempfehlung für alle Kinder unwahrscheinlich“ und „Viel mehr Gewalttaten gegen Kinder“ auf tagesschau.de stellt der familienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Grigorios Aggelidis fest:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) wird voraussichtlich keine allgemeine Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren geben, obwohl beispielsweise der Impfstoff von BioNTech wahrscheinlich bald auch für 12 bis 15-jährige zugelassen wird.

Ich kann nachvollziehen, dass die STIKO bei diesem Thema vorsichtig ist. Dennoch ist es richtig und wichtig, Kinder und Jugendliche in die Impfkampagne mit einzubeziehen und Eltern sollten ein entsprechendes Beratungs- und Impfangebot erhalten, um ihre Kinder impfen lassen zu können, wenn sie dies möchten.

Familien leiden besonders unter den Einschränkungen und wir müssen sie dabei unterstützen, so schnell wie möglich wieder einen normaleren Alltag zu haben. Und das können wir auch: Durch Hygienekonzepte, Teststrategien und Impfangebote für all diejenigen, also Eltern, Kinder und Jugendliche, für die die Impfstoffe zugelassen sind.“

Grigorios Aggelidis sieht auch dringenden Handlungsbedarf beim Thema Schulöffnungen:

„Die Kriminalstatistik zur Gewalt an Kindern, die heute vorgestellt wird, zeigt: Kinder und Jugendliche brauchen wieder ihren gewohnten Alltag, auch, damit sie vor Gewalttaten besser geschützt werden können. Wenn Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrern und andere Betreuungs- und Vertrauenspersonen wieder regelmäßig Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen haben, können diese auch schneller Alarm schlagen, sollte Kindern Gewalt angetan oder sie missbraucht werden. Sie brauchen dieses Sicherheitsnetz. Und die alarmierenden Zahlen zeigen: Sie brauchen es so schnell wie möglich.“