Grigorios Aggelidis

Pressemitteilung

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Zum heutigen Weltelterntag und dem Internationalen Kindertag stellt der familienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Grigorios Aggelidis fest:

„Heute gibt es gleich zwei Ehrentage: den Weltelterntag und den Internationalen Kindertag. Für mich sind die Eltern und Kinder die stillen Helden dieser Pandemie, die von der Politik leider erst seit wenigen Wochen etwas mehr in den Vordergrund gerückt werden.

Doch um eines klar zu stellen: Für uns war, ist und bleibt  jede Familie systemrelevant. Ohne Familien, ohne Eltern keine Kinder und ohne Kinder keine Zukunft.

Eltern und Kinder leiden besonders in der Pandemie und freuen sich jetzt über die Lockerungen, die die sinkenden Inzidenzen möglich machen. Nun müssen wir sicher stellen, dass die Lockerungen auch gehalten werden können, und wir nicht wieder in den nächsten Lockdown rutschen.

Wir brauchen weiterhin eine Teststrategie an Schulen und müssen den Eltern und Kindern ab 12 Jahren bevorzugt Impfangebote machen. Nur so schaffen wir es, einen Schutzwall um alle Kinder zu errichten, auch um die Jüngeren, für die es noch keinen Impfstoff gibt.

Die Versäumnisse des Staates, wie fehlende Pandemie- und Krisenpläne für Kitas und Schulen sowie mangelnde Ausstattung mit digitalen Lernplattformen und Lernangeboten für zu Hause zusammen mit Homeoffice, wegfallenden Vereins- und Sportangeboten haben Eltern und Kinder an ihre Belastungsgrenzen getrieben. Es wird jetzt höchste Zeit, eine krisenfeste Infrastruktur für Familien aufzubauen.

Eltern und Kinder verdienen es, dass wir nun bedacht handeln und die Teststrategie aufrecht erhalten, um unsere niedrigen Inzidenzzahlen halten zu können.“

Grigorios Aggelidis plädiert zudem für eine Rückkehr zum Regelunterricht, und ergänzt:

„Wir dürfen nicht weiter die Zukunftschancen der Kinder aufs Spiel setzen, sie brauchen wieder Regelunterricht dort, wo es die Inzidenzen zulassen. Zudem müssen die Kinder jetzt intensiv gefördert werden, um die vergangenen eineinhalb Jahre, in denen sie viel zu oft nicht in die Schule konnten, aufzuholen. Eine Möglichkeit hierfür wäre das Kinderchancengeld, das aus drei Säulen besteht:

  • Einem Basisbetrag, auf den jedes Kind, egal wie viele im Haushalt sind, Anspruch hat.
  • Einem Flexibetrag, der u.a. abhängig vom elterlichen Einkommen ist aber auch Taschengeldjobs erlaubt.
  • Und einem Chancenpaket mit einem zeitgemäßen digitalen Zugang, durch den Kinder einen unbürokratischen Zugriff auf die Leistungen für Bildung und Teilhabe und zu Aufstiegschancen ohne jegliche Stigmatisierung erhalten.“